Jun 11 - TuS –Judoka zeigen Kampfgeist trotz Unterbesetzung bei Jugendliga
13.06.2011 17:19 von Fabian Zabka
Vergangenes Wochenende fand die Jugendliga-Platzierungsrunde Oberbayern in Teisendorf satt. Dort kämpfen die nicht direkt qualifizierten Vereine um den Einzug ins Finale. Doch schon bei der Abfahrt in Holzkirchen zeigte sich, dass das Finale wohl in weite Ferne rücken würde, denn es fehlte mit den unter 11-jährigen eine komplette Altersklasse. Auf der Waage wurde dann das Vermutete Gewissheit: Die TuS-Mannschaft war in 8 von 18 Klassen nicht besetzt. Im ersten Kampf trafen dann die Holzkirchner auf die ebenfalls schlecht besetzte Mannschaft aus Traunreut. Nach einigen verlorenen Kämpfen in den unteren Altersklassen, konnten die Holzkirchner dann aber fast alle Begegnungen in der Jugend (U17) und bei den Junioren (U20) für sich entscheiden und gewannen verdient. Nach diesem Sieg war die Motivation bei dem TuS-Nachwuchs wider ganz oben, insbesondere weil es die nächste Begegnung gegen den Lokalrivalen JT-Oberland zu bestreiten gab. Die TuSler zeigten ihr Können und holten fast alle Punkte, die zu erkämpfen waren. Lediglich Pfeiffer musste wegen seiner blutenden Nase aufgeben. Nach diesem deutlichen Erfolg über den JTO war der nie für möglich geglaubte erste Platz im Pool möglich. es musste nur noch der JC Fürstenfeldbruck geschlagen werden. Das „nur“ entpuppte sich aber als nicht ganz einfach, da Fürstenfeldbruck eine fast komplette Mannschaft aufzubieten hatte und die Holzkirchner schon am Anfang einem Rückstand von 6:0 hinterherlaufen mussten. Und auch die Gegner stellten sich als nicht ganz so einfach heraus, wie die der beiden vorhergehenden Mannschaften. Die Punkte für die Holzkirchner holten Pfeiffer, Schöngruber, Bittmann, Stummeyer, Hübser und Hüppe und unterlagen damit 10:6. Damit war Holzkirchner zweiter im Pool B. Damit ging es im Halbfinale gegen den ersten von Pool A, den TuS Bad Aibling. Die Holzkirchner von der Übermacht von mehr als 25 Aiblingern auf der Matte wohl zu sehr geschockt kämpften auch so und mussten sich auf ganzer Linie geschlagen geben. Einzig die Junioren Hübser und Hüppe, dieses Jahr auch schon im Seniorenbereich erfolgreich, konnten zur Ehrenrettung beitragen. Damit war zwar das Finale verpasst, aber im Kampf um Platz 3 ging es wiederholt gegen den JC Fürstenfeldbruck. Diese Begegnung war nicht nur eine Wiederholung, sondern war sowohl von den Einzelbegegnungen, als auch vom Ergebnis her komplett identisch. Mit diesem vierten Platz von 7 teilnehmenden Mannschaften können die Trainer Zabka und Prisel unter diesen Voraussetzungen wirklich zufrieden sein und als kleine Belohnung ging es danach noch für die ganze Mannschaft in die Eisdiele und die Judo-Kids konnten bei einem Eis nochmal über ihre Kämpfe fachsimpeln.











