Sep 11 - Hütte
23.11.2011 17:03 von Christian Goldmann
Vergangenes Wochenende fuhr die oberbayerische Elite des Judosports vom TuS Holzkirchen ins benachbarte Österreich um dort die erfolgreiche Bezirksligasaison 2011 bei gemütlicher Hüttenstimmung und einem Bier ausklingen zu lassen.
Nach der Ankunft am Freitagabend und dem Aufstieg bei Dunkelheit und Schneewehen freute sich die gesamte Mannschaft auf die bereits vorgeheizte Hütte hoch oben auf einem Berg bei Leogang. Später am Abend gab es dann noch selbstgemachte Spätzle von einem unserer Mannschaftsmitglieder, dem Bene, der aufgrund von Verwaltungsproblemen diese Saison leider nicht bei uns mitkämpfen konnte. Trotz der bescheidenen Menge an Spätzle sind die meisten Athleten trotzdem satt geworden und gingen frühzeitig erschöpft im gemeinsamen Matratzenlager zum schlafen. Einzig der Schwergewichtler wurde wegen der angeblich schlechten Statik des Obergeschoßes der alten Hütte, in dem sich das Matratzenlager befindet, ausgeschloßen und musste die beiden Nächte in einem Nebenzimmer verbringen.
Am nächsten morgen gingen die ausgeschlafenen Sportler durch ca. zehn Zentimeter Neuschnee hinunter ins Tal und fuhren nach Fieberbrunn in die Saunawelt, um dort den verregneten Samstag entspannt verstreichen zu lassen. Abends - wieder in der Hütte eingetroffen - gönnten sich die Judokas wieder das ein oder andere Bier und wurden dabei vom Fabian bekocht, der die Mannschaft mit selbstgemachten Kaiserschmarn verwöhnte. Um 24 Uhr wurde dann noch auf den 20. Geburtstag vom Tom angestoßen. Danach verabschiedeten sich schon die ersten zum schlafen-gehen. Anschließend wurde noch bis spät in die Nacht hinein Karten gespielt, bis auch die letzten in den frühen Morgenstunden in den Schlafsack krochen.
Der nächste Morgen brachte 50 Zentimeter Neuschnee und ein eingeschneites Auto. Der Jeep vom Marco, der einen Tag später anreiste, musste frei geschaufelt werden und rutschte bei der Talfahrt beinahe den Hang hinunter. Jedoch kamen alle Wettkämpfer gesund und munter am Fuße des Berges an, um von dort getrennt die Heimreise anzutreten.











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